Systemisches Coaching
Das Systemische Coaching berücksichtigt immer den Kontext in dem wir
uns mit unseren Themen befinden und welche Auswirkungen Verhalten
und Reaktion möglicherweise auf unser Erleben hat.
Unser Verhalten in der Welt bedingt sich wechselseitig und jede Veränderung
in einem kleinen System bedingt eine Veränderung in einem größeren
übergeordneten System, und anders herum.
Wir können uns als ganzheitliches Wesen verstehen, welches eingebunden
ist in mehrere soziale Lebenssysteme.
Der Mensch erlebt sich als beteiligt und dazugehörig an den in sich
wechselseitig bedingenden Verhaltensweisen. Verhaltensmuster
werden aus einem Selbsterhaltungstrieb gebildet, etabliert und als
Sicherheit im Alltag unbewusst gelebt / bewusst erlebt.
So können wir beeinflussen und beeinflusst werden, unbewusst.
Die Beschreibungen von Realität sind daher immer Interpretationen
eigener Wahrnehmung und die Möglichkeit von Auswirkungen auf Systeme
ist auch Abhängig von den inneren Bildern die wir dazu haben.
Die Verknüpfung von der Systemtheorie, hypnosystemischen Konzepten
und Bausteinen aus dem Familienstellen sind die Grundlage für das
Systemische Coaching.
Dabei werden Gesetzmäßigkeiten aus verschiedenen Wissenschaften
wie Neurowissenschaften, Biologie, Philosophie, Psychologie, Physik,
berücksichtigt um eine wechselseitige Bereicherung sicher zu stellen
und eine Komplexitätsreduktion zu erlauben.
Die ökologische Betrachtung von Beziehungen, Loyalitäten und Bindungen
in lebenden Systemen ist die Grundlage für das Ausbalancieren von Wechsel
wirkenden Kräften im systemischen Coaching.
Interventionsmodelle:
• Loyalitätszwickmühlen und Loyalitätsleistungen aus Folgen herleiten und
übersetzen und daraus Interventionen für konstruktive Auflösung bilden.
• Auswirkung von äußeren Systemen auf bestehende Strategien und innere
Systeme analysieren und blockierende Muster dynamisch transformieren in
lösungsförderliche Zielmodelle.
• Zirkuläre Fragemethoden zur Entwicklung hilfreicher und lösungsfördender
Interaktionsmuster für spezifisches Selbstmanagement.
• Methodenbildungen und Beschreibungen passgenauer und präziser
Zielkonstruktionen.
• Identifizierung widersprüchlicher und/oder problemstabilisierender
Aufträge anhand von systemischen Beschreibungs- und Analyse-Techniken
für Interventionsstrategien und deren lösungsförderliche Transformation
und Nutzung.
• Skalierungsmodelle für systemisch lösungsfokussierendes
Selbstmanagement und Selbst-Coaching.
• Implikation von Erkenntnissen aus der modernen Hirnforschung für
Führungsaufgaben zur Stärkung der sozialen Kompetenz und Souveränität.



